Beiträge vom Juli, 2011

3.Griff nach der Weltmacht? Jörg Kronauer

Dienstag, 12. Juli 2011 14:31

Vortrag und Diskussion Dritter Griff nach der Weltmacht? Wie sich die deutschen Eliten die EU für ihre Expansionsziele zurechtrichten Vortrag von Jörg Kronauer (Sozialwissenschaftler und freier Journalist) mit anschließender Diskussion Donnerstag, 28. Mai 2009, 19.00 Café 7Stern, Siebensterngasse 31, 1070 Wien Die europäische Einigung gilt in Deutschland als Teil der Staatsräson. Mit der EU, heißt es, sei das Expansionsstreben Berlins, das zweimal in einen Weltkrieg mündete, friedlich aufgefangen worden. Tatsächlich jedoch ist die europäische Einigung das Instrument, mit dem die deutschen Eliten sich den Weg zu globaler Macht bahnen wollen – zum dritten Mal. Berlin, allein nicht stark genug für die weltweite Konkurrenz, will die EU zu einem straffen, nach innen wie nach außen hochgerüsteten Gebilde formen, das sich international mit allen Mitteln durchsetzen kann – gegen das aufstrebende China ebenso wie gegen die USA. Europa sei eine “Weltmacht im Werden”, postuliert einer der einflussreichsten Berater aus dem deutschen Polit-Establishment. Die Führung dieser entstehenden Weltmacht behält sich Berlin vor. Die österreichischen Machteliten drängen danach, als Juniorpartner bei diesen Expansionsplänen mit an Bord sein. Jörg Kronauer ist Sozialwissenschaftler und freier Journalist ua für “konkret”, Redaktionsmitglied bei www.german-foreign-policy.com, dem Informationsdienst zur deutschen Außenpolitik. German-foreign-policy.com wird von einer Gruppe unabhängiger Publizisten

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Thema: Expansionspläne | Kommentare (2) | Autor: expansionsplaene

Water makes Money

Donnerstag, 7. Juli 2011 12:03

Private Konzerne versorgen rund 80 Prozent der französischen Bevölkerung mit Trinkwasser. Doch im ganzen Land schwindet das Vertrauen in ihre Seriosität, denn die Wahrheit über das Gebaren der Konzerne drängt an die Oberfläche: Wasserzähler werden dem Kunden faktisch doppelt berechnet, der Austausch von Bleileitungen erfolgt nur teilweise, dringende Reparaturen werden dem Verbraucher als Neuanschaffung in Rechnung gestellt. Inzwischen liegen die Wasserpreise bei privaten Betreibern in Frankreich um 20 bis 60 Prozent höher als bei öffentlichen Versorgern. Skandalös sind auch die üblichen geheimen Deals der Wassermultis mit den Kommunen: Der Konzern kauft sich bei der Gemeinde ein, um Wasser zu liefern oder Abwasser zu entsorgen. Diese 200 oder 300 Millionen Euro oder mehr gelten als Kaufsumme oder auch als Geschenk an die Kommune. Doch die Zahlung der Konzerne entpuppt sich dann als Kredit, der von den Wasserkunden über 20 oder 30 Jahre mit Zins und Zinseszins in dreifacher Höhe zurückgezahlt werden muss. Beispiele in Frankreich und im deutschen Braunschweig machen ein System sichtbar, das den Wasserkonzernen erlaubt, ihren globalen Expansionskurs zu finanzieren – ein System, das inzwischen viele Franzosen motiviert, die Rückkehr zur kommunalen Wasserversorgung anzustreben. Noch schockierender ist die Tatsache, dass in Frankreich die Ressource Wasser mittlerweile in einem bedenklichen Zustand ist. Dabei liegt die Lösung nah und ist absolut kostengünstig: die Ausweisung von
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Fechner will Geschäftsführer der Pension werden und er berechnet Kerstin die bewohnten Zimmer. Schließlich bricht Kerstins Selbstbeherrschung zusammen und sie weint vor Raul, weil sie völlig mittellos auf der Straße steht. Nach ihrem schönen Opernbesuch mit Nic wächst Tonis Skepsis gegenüber Davids Art. Der weiht Toni in seine Expansionspläne ein. Durch ein Versehen sieht es dann allerdings so aus, als hätte Toni diese ausgeplaudert. Lisa und Töppers wollen ihr eingeschlafenes Eheleben unbedingt wieder beleben. Bei einem romantischen Abendessen scheint dies sogar zuerst zu gelingen. Doch dann wird es Töppers auf einen Schlag ziemlich übel. © Das Erste and others

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Thema: Expansionspläne | Kommentare (2) | Autor: expansionsplaene